Arbeitsgericht Hamburg: Betriebsrat erstreitet Gleichbehandlung bei der Entlohnung von Arbeitnehmerinnen

Gegen eine Diskriminierung von Frauen bei der Entlohnung ist gestern vor dem Hamburger Arbeitsgericht vermutlich zum ersten mal seit In-Kraft-Treten des AGG ein Betriebsrat gerichtlich vorgegangen.

Die nach § 17 Abs. 2 AGG bei groben Verstößen des Arbeitgebers gegen das AGG klagebefugte Arbeitnehmervertretung warf der Südelbe Logistik GmbH vor, Frauen bei gleicher Arbeit zwischen 269,35 Euro und 335,35 Euro im Monat weniger als deren männlichen Kollegen u bezahlen. Die im Lagerbereich des Hamburger Unternehmens arbeitenden Frauen müssen nun nach dem für sie günstigeren gewerblichen Tarifvertrag statt nach dem kaufmännischen Gehaltstarifvertreg entlohnt werden.

Quelle: taz.de

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