Neuregelung zur Befristung von Arbeitsverträgen in der Wissenschaft am 18.04.2007 in Kraft getreten.

Das Gesetz zur Änderung befristeter Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft erweitert ab sofort die Möglichkeit für die Befristung von Arbeitsverhältnissen in der Wissenschaft nach Abschluss der Qualifizierungsphase. Bisherige Sonderregelungen für Wissenschaftler in diesem Zeitraum bleiben erhalten. Die frühere Regelung im Hochschulrahmengesetz wird in das neue Gesetz aufgenommen und mit einer familienfreundlichen Komponente ergänzt.
Möglich ist auch eine befristete Weiterbeschäftigung im Anschluss an die Qualifizierungsphase im Rahmen von ausgereichten Drittmitteln.

Dabei unterstützt die Regelung die gesamte Projektgruppe, denn auch für nichtwissenschaftliches Personal gilt der neue Befristungsgrund.
Familienfreundlich wird dieser Ausgestaltung durch eine Verlängerung der 12- jährigen Qualifizierungsphase (bzw. der 15- Jahres- Regelung in der Medizin) für Eltern, die ein Kind betreuen, um 2 Jahre pro betreutes Kind.

Resümee:
Die wissenschaftliche Arbeit in Forschungsteams kann durch das Gesetz über die befristete Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft effizienter gestaltet werden. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die auf staatliche Fördermittel angewiesen sind, können Mitarbeiter in Projekten befristet beschäftigen. Dieser Befristungsgrund fehlte bisher.
Wir beraten und unterstützen Sie gern im Rahmen der Arbeitsvertragsprüfung und –gestaltung.

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